Dazu ist eine unabhängige Mischung erforderlich.
Das geht mit dem Saal-Mischpult: AUX-Kanal.
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Manche haben es fast gut im Griff, aber die Leute sind leider oft blamiert. Sorry !
Wenn dich das betrifft: bitte nicht über mich schimpfen, sondern nachdenken - DANKE!
Es klingt einfach bescheiden und es pfeift ständig.
Auch wenn nur die Ansagen von einem Rednerpult aus dem Saalbereich kommen muss:
das Rednerpult muss weg von den Boxen. Optik hat mit Beschallung nichts zu tun.
Man kann sich schon auch absichtlich blamieren.
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Das ist zwar schon eine Stufe weniger schlimm, aber bei kleinen Bands OK, solange sich die Lautstärke an der Monitorbox separat regeln lässt.
Ein “professioneller” Beschaller hat mir so schon eine Live-Sendung fast ruiniert. Ich hatte mich auf ihn verlassen und selbst nichts mitgenommen. Nie wieder !!!
Ganz raffinierte Cracs geben den Mono-Mix auf den Monitor.
Dazu können sie dann einzelne Signale ganz an oder ganz aus auf den Monitor geben.
Die Musiker staunen ganz schön, wenn ich ihnen zeige, wie es richtig geht.
Also: Ärmel hochkrempeln und richtig machen !!!
Auf die Bühne gehören Lautsprecher mit eigenem Verstärker.
Der wird mit einer AUX-Ausgangs-Buchse verbunden.
Damit wird ein unabhängiger Mix gemacht.
Am Mischpult sind an jedem Kanal einige AUX-Regler.
Diese haben jeweils eine AUX-Summe und diese Summe geht zur AUX-Ausgangs-Buchse.
AUX-Wege gibt es PRE und POST.
Mit PRE geht das Signal unabhängig vom Fader zur AUX-Summe.
Mit POST geht das Signal zuerst durch den Fader.
Manche Auxe sind schaltbar für Pre und Post.
AUX-Wege sind für Monitoring oder Verhallung vorgesehen.
Nimm für Monitoring möglichst einen AUX, der “PRE”-Fader ist.
Damit kannst du eine Mischung machen, die völlig unabhängig vom Saal-Mix ist. Die Stellung des Faders in diesen Kanälen ist egal, er kann sogar ganz zu sein.
Zur Not geht auch ein Post-Aux für Monitor-Beschallung, aber die sind eigentlich für Effekte (Hall) gedacht.
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dürfen nur ganz leise dazu gemischt werden, besser gar nicht !
Auch wenn der Chor jammert. Es pfeift sonst zu schnell.
Lote aus, was geht.
Du kannst den Aux auch “Post” stellen, wenn die Gefahr besteht, dass der unerfahrene Sänger das Mikro direkt an die Monitorbox hält, wenn er gerade nicht singen muss.
Dadurch kannst du eine Rückkopplung leichter verhindern: wenn du jetzt den Schieberegler leiser stellst, dann wird auch das Aux-Signal leiser. Notlösung.
Aber Vorsicht: erfahrene Sänger könnten dich lynchen, wenn sie das merken.
Jetzt kannst du dem Sänger auf seiner Monitorbox sein eigenes Signal lauter dazugeben, damit er sich gut hört. Sologitarre dazu mischen und eine Prise Begleitinstrument.
soll den Keyboarder und die Solisten hören. Alles andere nur leise dazu mischen - oder nach Wunsch. Manche Drumer wollen ihre Bass-Drum mit auf dem Monitor haben. Ist OK, kann aber auf kleinen Bühnen zu heftigem Wummern führen.
hat meist nur einen leisen, eingebauten Lautsprecher. Er braucht also viel Keyboard und Gesang.
Du fragst am besten die Wünsche der Musiker ab und stellst die Auxe darauf ein.
Mit teuren Feedback-Destroyern kann ein wesentlich höherer Pegel auf der Monitorbox gefahren werden.
Man muss sich allerdings klar sein, dass hier ein Automat am Klangbild zerrt. Je nach Instrument kann auch mal ein normaler Ton irrtümlich als Feedback erkannt werden. Im Monitoring kann das akzeptiert werden.
Eventuell den Treshold am Feedback-Kontroller sehr weit ins Plus stellen. Dann reagiert er wirklich nur auf eine ungebremst lautwerdende Rückkopplung.
Sehr gute Feedback-Destroyer verhindern Rückkopplungen fast vollständig. Sie sorgen für ein ausgewogenes Klangbild und klingen trotzdem noch gut.
Einzelne Filter können in guten FB-Killern auf “live”-Modus geschaltet werden. Dann versucht der Automat nach einer definierten Wartezeit, ob die gesetzte Kerbe wieder gelöscht werden kann. Das ist sehr gut. Schlimme Frequenzen werden dadurch kaum wieder dreigegeben, aber unnötige Kerben werden gelöscht oder zumindest wird die Kerbe etwas gelockert.
Wenn ein Mikrofonkanal einen Kompressor hat, und dieses Mikrofon verursacht eine Rückkopplung, dann könnte der Feedback-Destroyer nicht reagieren. Grund: der Kompressor bremst die Rückkopplung und hält sie auf einem bestimmten Pegel.
Auch hier im Monitorweg gilt: filtere Raumresonanzen weg. Siehe entsprechendes Thema.
Sollte schon sein. Oft wummert irgendein einzelner Ton, wenn die Musiker zum Soundcheck kommen. Da ist so ein Equalizer fast unschlagbar schnell zu bedienen, falls nicht der Feedback-Killer schon zugreift.
Außerdem kannst du damit den Klang für die Musiker passend einstellen.
Eventuell die Höhen etwas dämpfen, damit es nicht so schnell pfeift.
Die Musiker spielen beim Soundcheck normalerweise nicht ihre volle Lautstärke.
Stell dich darauf ein, dass mitten im Konzert Änderungswünsche kommen.
Ich habe als Gast und als Beschaller schon erlebt, dass diese Änderungswünsche über die Saalbeschallung kommen. Ich konnte noch nicht herausfinden, was diese Musiker sich dabei denken. Professionell ist es jedenfalls nicht. Sei aber darauf gefasst und nimm’s cool.
Ich kann ja verstehen, dass alles stimmen muss. Ich würde mich als Musiker auf der Bühne auch nicht wohl fühlen, wenn das Monitoring nicht stimmt. Aber Profis machen einfache Handzeichen aus.
Wenn eine Gitarre mit einem Mikrofon direkt vor einer Monitorbox steht, dann ist der Abstand zwischen Mikrofon und Box so gering, dass es fast unweigerlich zu einer Rückkopplung kommt.
Das ist um so schlimmer, wenn der Gitarrist wegen anderer, lauter Boxen fast nichts hört und seine Monitorbox ebenfalls sehr laut haben muss.
Der richtige Standort einer Monitorbox:
die Monitorbox muss da stehen, wo das Mikrofon seine geringste Empfindlichkeit hat.
Bei “Niere” ist das genau die Rückseite des Mikrofons.
Bei “Superniere” und “Hyperniere” ist das etwas seitlich.
Alle üblichen Mikrofontypen (Niere, Superniere und Hyperniere) haben auf ihrer Rückseite diesen Bereich der geringsten Empfindlichkeit.
Leider ist meistens im Bassbereich hier eine Schwäche. Deshalb kannst du im 15-Band-Equalizer die Bässe des Monitors etwas wegdrücken.
Der Feedback-Destroyer soll hier auf jeden Fall benutzt werden. Er hilft in so einem extremen Fall gewaltig.
Die Gitarre sollte über einen fest eingebauten Tonabnehmer angeschlossen werden.
Der klingt unter Umständen schlecht, macht aber die kleinsten Rückkopplungs-Probleme.
Profis machen das tatsächlich so.
Also: am Mischpult wird der Tonabnehmer-Kanal zum Aux-Weg des Gitarristen gegeben und der Mikrofon-Kanal wird zum Saalmix gegeben.
Die Holzdecke hat eine Resonanzfrequenz. Bei meiner Gitarre ist das etwa 110 Hz. Also Ton “A”.
Sobald das Mikrofon genau an das Schallloch kommt, geht die Rückkopplung los.
Einige Tonabnehmer an akustischen Gitarren haben einen Feedback-Regler. Leider selbst bei der teuren Marke (F) nicht schmal und tief genug.
Der entsprechende Ton muss vom Feedback-Destroyer abgefangen werden.
Der entsprechende Ton muss von einem schalen Filter abgefangen werden. Dieser schmale Filter kann ein PEQ sein. Thema Raumresonanzen.
Ein gutes Mischpult bietet mindestens zwei PRE-AUX-Regler pro Kanal.
Dann kannst du verschiedene Bühnenmischungen machen.
Selbstverständlich braucht jeder AUX-Weg seinen eigenen Verstärker oder Aktivbox.
Nicht wesentlich zu viel, sonst könnte der Verstärker-Eingang übersteuern.
Nicht wesentlich zu wenig, sonst gibt es Probleme mit Rauschen und Störgeräuschen.
Vollaussteuerung anstreben.
Nur in sehr guten Mischpulten kann der Pegel an der AUX-Out-Buchse gemessen werden.
Der Pegel stimmt, wenn der Pegel in den Kanälen stimmt (PFL) und die AUX-Regler ordentlich eingestellt sind. Niemals den Regler für die AUX-Summe vergessen !
Große Änderungen in der Lautstärke sollten am Verstärker gemacht werden, damit der Pegel in der Leitung noch stimmt.
Es gibt da andere Meinungen, das ist mir klar.
Das habe ich leider schon gesehen: Ein Kanal geht über Aux1 zur Bühne. Dieser Kanal läuft außerdem über eine Subgruppe. Jetzt kommt der Fehler: in dieser Subgruppe ist Aux1 ebenfalls offen. Aux1 wird also doppelt von diesem Kanal beliefert.
Übrigens gilt diese Fehlerquelle auch für den Saalmix. Die Kanäle dürfen direkt zur Saalsumme oder über eine Subgruppe. Auf keinen Fall über beide Wege gleichzeitig.
Leider können bei einigen Mischpulten diese Fehler geschaltet werden. Mitdenken ist angesagt.
Die AUX-Regler sind normalerweise ungenügend beschriftet, was die Dezibel betrifft. Du solltest dein Mischpult einmal durchtesten und die Sache klar machen.
Das gilt für die AUX-Regler “POST” (für Hall) und auch für “PRE” (für Monitoring).
Die Musiker wollen es gerne “ein bisschen” lauter oder leiser. Du musst wissen, wie stark dein Aux-Dreh-Regler reagiert.
Pegel kontrollieren. Vielleicht ist auf der Leitung einfach nur zu schwaches Signal. Der Monitor-Verstärker wird dann zu stark aufgedreht und verstärkt Störgeräusche.
Außerdem: DI-Box verwenden.
Tipp: falls die Buchsen “symmetrisch” oder auch “bal” angeboten werden: benutze ein symmetrisches Kabel, um Störgeräusche durch Elektrosmog zu verhindern.
Siehe <Brummprobleme>
Die Aux-Buchse (am Mischpult) ist immer Mono und meistens eine Klinkenbuchse. Die gibt es bekanntlich in symmetrisch (bal) und unsymmetrisch (unbal). Das Thema kannst du an andrer Stelle prima nachlesen.
Wenn nun die Monitorbox aktiv ist (mit eigenem Verstärker), dann kannst du schnell ein lautes Brummen bekommen, wenn du ein normales Instrumentenklabel nimmst.
Prüfe, ob die Aux-Buchse symmetrisch ist. Prüfe, ob die Line-In-Buchse am Monitor symmetrisch ist. Falls 2x ja, dann nimm unbedingt ein symmetrisches Kabel.
Kannst du nachlesen beim Thema Brummen.
Falls du einen Adapter von Klinke auf XLR besorgen willst: die Adapter ohne Kabel sind oft dicker als der Platz am Mischpult hergibt. Dann nimm einfach einen Adapter mit Kabel, da sind die Stecker viel dünner.
Nimm am Monitor nicht die Mikrofon-Buchse (falls vorhanden). Das Aux-Signal ist dafür meistens zu stark.
wenn die Musiker schlecht spielen gibt es zwei mögliche Ursachen:
sie können es nicht besser oder das Monitoring ist schlecht oder zu leise.