Hier kommen lediglich Messwerte. Produktbeschreibungen gibt es schon genug.
Folgendes Bild zeigt eine Testaufnahme am Zoom H4. Parameter: 96 kHz, 24 Bit.
Aufgenommen wurde Stille zur Ermittlung des Signal-Rauschabstands.
Als Quelle an Input 1 diente ein XLR-Stecker mit angelöteten 200 Ohm Widerständen, um absolute Stille am Eingang zu haben und gleichzeitig einen realen Quellenwiderstand zu simulieren.
Input Gain stand auf low. Input Level stand auf 100.
Damit kann man Signale z.B. aus dem Record-Out eines FOH-Mischpults aufnehmen.
Messergebnis: Das Eigenrauschen meines Zoom H4 liegt bei etwa -90 dBFS.
Das ist für 24 Bit relativ schlecht. Ein sehr gutes System hätte eher -100 bis -110 dBFS.

Die Messung wurde wiederholt, mit Input Level auf 80.
Das Messergebnis wurde dabei nur geringfügig besser.
Nun dieselbe Messung mit den Parametern 44,1 kHz, 16 Bit:
Messergebnis: Das Eigenrauschen liegt bei etwa -80 dBFS.
-80 dBFS und 16-Bit bedeutet: eine Schwingung wird mit Zahlenwerten von etwa -3 bis plus 3 dargestellt. Also fast das bestmögliche Ergebnis. Es ginge noch etwa 10 dB besser.

Messung mit verschieden hohen Pegeltönen ergab: Lautstärke im Bereich der Messungenauigkeit.
Verzerrungen liegen im (für mich) nicht messbaren Bereich unterhalb von -60 dB.
Lediglich die Höhen erscheinen geringfügig zu schwach, selbst bei 96 kHz Samplerate.
Im Hörvergleich mit einem professionellen Studiowandler ist dieser Höhenverlust deutlich spürbar.
Im Mp3-Modus (256 kBit/s): keine für den Laien erkennbaren Artefakte.
Der Zoom H4 kommt insgesamt mit erstaunlich guten Audio-Eigenschaften daher. Für den Preis bereue ich den Kauf nicht.
Aus rechtlichen Gründen:
die Messung bezieht sich auf das mir vorliegende Gerät und stellt keine repräsentative Messung dar.
Irrtum vorbehalten.